Faktencheck
Deutschland in 10 Jahren …
Die AfD war ursprünglich als Anti-EU-Partei gegründet worden und hält an dieser Haltung fest. In ihrem Wahlprogramm bezeichnet sie die EU als „gescheitertes Projekt“ und fordert einen „Dexit“ – den Austritt Deutschlands aus der Europäischen Union. Was das für die deutsche Wirtschaft bedeuten würde, zeigen aktuelle Studien: ein wirtschaftlicher Super-GAU.
Das fordert die AfD
Wahlprogramm Europawahl 2024: „Wir halten die EU für nicht reformierbar und sehen sie als gescheitertes Projekt.“ Die AfD will eine neue „Wirtschafts- und Interessensgemeinschaft“ oder ein Referendum über den EU-Austritt.
Wahlprogramm Bundestagswahl 2025: Die AfD fordert den Austritt aus dem Euro-Währungssystem und Rückkehr zur D-Mark. Alice Weidel: Sollten EU-Reformen scheitern, käme ein Referendum in Betracht. Großbritannien habe mit dem Brexit „völlig richtig“ gehandelt.
Was wären die wirtschaftlichen Folgen eines Austritts aus der EU?
690 Milliarden Euro Verlust: Eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt: Ein Dexit würde das deutsche BIP nach fünf Jahren um 5,6% senken – ein Verlust von 690 Milliarden Euro, so viel wie Corona- und Energiekrise zusammen uns eingebracht haben.. 2,5 Millionen Arbeitsplätze würden verloren gehen. (IW, Mai 2024)
Wenn wir uns von der europäischen Idee verabschieden, wird uns das große wirtschaftliche Verluste einhandeln. Aktuell profitieren wir von der EU: Während Deutschland 33,8 Milliarden Euro pro Jahr in die EU einzahlt, gewinnen deutsche Unternehmen durch EU-Exporte ein Vielfaches dieser Summe! Dieser Binnenmarkt allein ist für Deutschland 83 Milliarden Euro pro Jahr wert. (Bertelsmann-Studie): 54,6% der deutschen Exporte gehen aktuell in die EU. Ohne EU-Binnenmarkt würden Importe und Exporte um jeweils 20% schrumpfen, was einen Pro-Kopf-Verlust von 2.420 Euro pro Jahr bedeutet. (INSM/WIFO-Studie)
Brexit hat uns dieses wirtschaftliche Risiko vor Augen geführt: 43% der deutschen Unternehmen in UK berichten von Handelsbarrieren. Großbritannien droht aus Deutschlands Top-10-Handelspartnern herauszufallen. (IHK)
Fazit
Die AfD verspricht nationale Souveränität – tatsächlich würde ein EU-Austritt Deutschland wirtschaftlich isolieren und Millionen Arbeitsplätze kosten. Ein Dexit wäre ein „ökonomischer Super-GAU“, der die deutsche Exportwirtschaft zerstören würde.
Das fordert die AfD
Wahlprogramm Europawahl 2024: „Wir halten die EU für nicht reformierbar und sehen sie als gescheitertes Projekt.“ Die AfD will eine neue „Wirtschafts- und Interessensgemeinschaft“ oder ein Referendum über den EU-Austritt.
Wahlprogramm Bundestagswahl 2025: Die AfD fordert den Austritt aus dem Euro-Währungssystem und Rückkehr zur D-Mark. Alice Weidel: Sollten EU-Reformen scheitern, käme ein Referendum in Betracht. Großbritannien habe mit dem Brexit „völlig richtig“ gehandelt.
Was wären die wirtschaftlichen Folgen eines Austritts aus der EU?
690 Milliarden Euro Verlust: Eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt: Ein Dexit würde das deutsche BIP nach fünf Jahren um 5,6% senken – ein Verlust von 690 Milliarden Euro, so viel wie Corona- und Energiekrise zusammen uns eingebracht haben.. 2,5 Millionen Arbeitsplätze würden verloren gehen. (IW, Mai 2024)
Wenn wir uns von der europäischen Idee verabschieden, wird uns das große wirtschaftliche Verluste einhandeln. Aktuell profitieren wir von der EU: Während Deutschland 33,8 Milliarden Euro pro Jahr in die EU einzahlt, gewinnen deutsche Unternehmen durch EU-Exporte ein Vielfaches dieser Summe! Dieser Binnenmarkt allein ist für Deutschland 83 Milliarden Euro pro Jahr wert. (Bertelsmann-Studie): 54,6% der deutschen Exporte gehen aktuell in die EU. Ohne EU-Binnenmarkt würden Importe und Exporte um jeweils 20% schrumpfen, was einen Pro-Kopf-Verlust von 2.420 Euro pro Jahr bedeutet. (INSM/WIFO-Studie)
Brexit hat uns dieses wirtschaftliche Risiko vor Augen geführt: 43% der deutschen Unternehmen in UK berichten von Handelsbarrieren. Großbritannien droht aus Deutschlands Top-10-Handelspartnern herauszufallen. (IHK)
Fazit
Die AfD verspricht nationale Souveränität – tatsächlich würde ein EU-Austritt Deutschland wirtschaftlich isolieren und Millionen Arbeitsplätze kosten. Ein Dexit wäre ein „ökonomischer Super-GAU“, der die deutsche Exportwirtschaft zerstören würde.
Die AfD präsentiert sich als patriotische Partei, die deutsche Interessen vertritt. Doch ein Blick auf die Fakten zeigt: Hochrangige AfD-Politiker pflegen enge Kontakte zu Russland und treffen sich mit Personen, gegen die internationale Haftbefehle vorliegen (Quelle). Wladimir Putin wird vom Internationalen Strafgerichtshof wegen Kriegsverbrechen gesucht – dennoch sucht die AfD aktiv die Zusammenarbeit mit seinem Regime.
Das macht die AfD
Treffen mit Putins Vertrauten: Bereits zweimal (November 2024 und 2025) reisten AfD-Politiker nach Sotschi zum großen “Putin-Unterstützer-Treffen”. Rainer Rothfuß (Bundestag) und Ulrich Singer (Landtag Bayern) treffen 2024 Dmitri Medwedew, Ex-Präsident und engen Putin-Vertrauten, der regelmäßig mit Atomschlägen droht. Auch Europaabgeordneter Maximilian Krah reiste heimlich nach Russland – gegen ihn wird wegen mutmaßlicher Bestechlichkeit ermittelt. (t-online, 30.11.2024)
Im November 2025 reisten erneut AfD-Politiker nach Sotschi: die Bundestagsabgeordneten Steffen Kotré und Rainer Rothfuß, Sachsens AfD-Chef Jörg Urban und Europaabgeordneter Hans Neuhoff. Dies trotz heftiger Kritik – sogar aus den eigenen Reihen.(t-online, 15.11.2025)
AfD-Chef Tino Chrupalla nahm 2023 an Feierlichkeiten in der russischen Botschaft teil, mehrere AfD-Politiker traten als – in ihren Worten – „Wahlbeobachter“ bei Putins Scheinwahlen auf und haben regelmäßige Auftritte in russischen Propaganda-Medien. (t-online, 8.11.2025)
Was bedeutet das für Deutschland?
Eine Partei, die internationale Haftbefehle ignoriert und Kriegsverbrecher hofiert, gefährdet Deutschlands Glaubwürdigkeit und Sicherheit.
Eine AfD in Regierungsverantwortung würde die Sanktionen gegen Russland beenden (laut Wahlprogramm), die Zusammenarbeit mit einem gesuchten Kriegsverbrecher ausbauen und Deutschland international isolieren.
Fazit
Die AfD behauptet, deutsche Interessen zu vertreten – tatsächlich arbeitet sie systematisch mit einem Regime zusammen, dessen Anführer wegen Kriegsverbrechen weltweit gesucht wird. Eine Partei, die internationale Haftbefehle ignoriert und Kriegsverbrecher hofiert, gefährdet Deutschlands Glaubwürdigkeit und Sicherheit.
Das macht die AfD
Treffen mit Putins Vertrauten: Bereits zweimal (November 2024 und 2025) reisten AfD-Politiker nach Sotschi zum großen “Putin-Unterstützer-Treffen”. Rainer Rothfuß (Bundestag) und Ulrich Singer (Landtag Bayern) treffen 2024 Dmitri Medwedew, Ex-Präsident und engen Putin-Vertrauten, der regelmäßig mit Atomschlägen droht. Auch Europaabgeordneter Maximilian Krah reiste heimlich nach Russland – gegen ihn wird wegen mutmaßlicher Bestechlichkeit ermittelt. (t-online, 30.11.2024)
Im November 2025 reisten erneut AfD-Politiker nach Sotschi: die Bundestagsabgeordneten Steffen Kotré und Rainer Rothfuß, Sachsens AfD-Chef Jörg Urban und Europaabgeordneter Hans Neuhoff. Dies trotz heftiger Kritik – sogar aus den eigenen Reihen.(t-online, 15.11.2025)
AfD-Chef Tino Chrupalla nahm 2023 an Feierlichkeiten in der russischen Botschaft teil, mehrere AfD-Politiker traten als – in ihren Worten – „Wahlbeobachter“ bei Putins Scheinwahlen auf und haben regelmäßige Auftritte in russischen Propaganda-Medien. (t-online, 8.11.2025)
Was bedeutet das für Deutschland?
Eine Partei, die internationale Haftbefehle ignoriert und Kriegsverbrecher hofiert, gefährdet Deutschlands Glaubwürdigkeit und Sicherheit.
Eine AfD in Regierungsverantwortung würde die Sanktionen gegen Russland beenden (laut Wahlprogramm), die Zusammenarbeit mit einem gesuchten Kriegsverbrecher ausbauen und Deutschland international isolieren.
Fazit
Die AfD behauptet, deutsche Interessen zu vertreten – tatsächlich arbeitet sie systematisch mit einem Regime zusammen, dessen Anführer wegen Kriegsverbrechen weltweit gesucht wird. Eine Partei, die internationale Haftbefehle ignoriert und Kriegsverbrecher hofiert, gefährdet Deutschlands Glaubwürdigkeit und Sicherheit.
Die AfD wirbt mit traditionellen Werten und Familienpolitik. Doch ein Blick ins Wahlprogramm zeigt: Die Partei will Frauen wieder stärker auf die Rolle als Mutter und Hausfrau festlegen. Gleichstellungsmaßnahmen sollen abgeschafft werden. Was würde das konkret für Frauen bedeuten?
Das fordert die AfD
Traditionelles Familienbild als „Leitbild“: Die AfD bekennt sich zur „traditionellen Familie als Leitbild“ – gemeint ist: Vater, Mutter, Kind(er). Andere Familienformen wie Alleinerziehende, gleichgeschlechtliche Eltern oder Patchwork-Familien erkennt die Partei nicht als gleichwertig an. 2021 bezeichnete die AfD Patchwork-Familien als „Flickwerk-Familie“ und „Ergebnis eines gescheiterten Versuchs“. (AfD-Grundsatzprogramm)
Mütter sollen zu Hause bleiben: Die AfD will, dass Familien „idealerweise von einem Gehalt leben können“ und plant ein Erziehungsgeld bis zum dritten Lebensjahr. Gleichzeitig kritisiert sie die „Diskriminierung der Vollzeitmütter“. Die häusliche Pflege soll „deutlich höher finanziell honoriert“ werden – faktisch ein Anreiz, dass Frauen Pflege und Kinderbetreuung übernehmen. (AfD-Wahlprogramm 2025)
Finanzielle Anreize gibt es nur für deutsche Familien: zinslose Kredite bis zu 10.000 Euro pro Kind. Wer Kinder großgezogen hat, soll früher in Rente gehen als Menschen ohne Kinder. (https://www.bundestag.de/presse/hib/kurzmeldungen-1113828)
Gegen Gleichstellungspolitik:
• Frauenquoten will die AfD abschaffen – sie seien „leistungsfeindlich“
• Gleichstellungsbeauftragte sollen abgeschafft werden
• „Gender Mainstreaming“ nennt die AfD ein „Umerziehungsprojekt“ (AfD-Wahlprogramm)
Was das bedeuten würde
Rückschritt bei Frauenrechten: Dr. Beate von Miquel, Vorsitzende des Deutschen Frauenrats: „Die AfD macht keinen Hehl aus ihren rückwärtsgewandten Frauen- und Familienbildern: Sie will hart erkämpften frauenpolitischen Fortschritt zurückdrehen und die heteronorme Kleinfamilie mit männlichem Oberhaupt reinstallieren.“ (Für Frauen ist die AfD nicht wählbar, Deutscher Frauenrat, 2024)
Konkrete Folgen:
• Frauen würden wieder stärker auf Haushalt und Kinderbetreuung festgelegt.
• Wer keine Kinder bekommt (kann oder will), wird benachteiligt – z.B. bei der Rente.
• Alleinerziehende und nicht-traditionelle Familien gelten als minderwertig
• Gleichstellungsmaßnahmen im Beruf würden wegfallen
• Frauen in Führungspositionen hätten es noch schwerer
Fazit
Die AfD verspricht Familienpolitik – tatsächlich will sie Frauen die Selbstbestimmung über ihre Lebensplanung nehmen. Wer als Frau arbeiten statt zu Hause bleiben will, wer keine Kinder bekommen kann oder will, wer nicht in eine „traditionelle Familie“ passt, wird von der AfD-Politik benachteiligt oder ausgegrenzt.
Das fordert die AfD
Traditionelles Familienbild als „Leitbild“: Die AfD bekennt sich zur „traditionellen Familie als Leitbild“ – gemeint ist: Vater, Mutter, Kind(er). Andere Familienformen wie Alleinerziehende, gleichgeschlechtliche Eltern oder Patchwork-Familien erkennt die Partei nicht als gleichwertig an. 2021 bezeichnete die AfD Patchwork-Familien als „Flickwerk-Familie“ und „Ergebnis eines gescheiterten Versuchs“. (AfD-Grundsatzprogramm)
Mütter sollen zu Hause bleiben: Die AfD will, dass Familien „idealerweise von einem Gehalt leben können“ und plant ein Erziehungsgeld bis zum dritten Lebensjahr. Gleichzeitig kritisiert sie die „Diskriminierung der Vollzeitmütter“. Die häusliche Pflege soll „deutlich höher finanziell honoriert“ werden – faktisch ein Anreiz, dass Frauen Pflege und Kinderbetreuung übernehmen. (AfD-Wahlprogramm 2025)
Finanzielle Anreize gibt es nur für deutsche Familien: zinslose Kredite bis zu 10.000 Euro pro Kind. Wer Kinder großgezogen hat, soll früher in Rente gehen als Menschen ohne Kinder. (https://www.bundestag.de/presse/hib/kurzmeldungen-1113828)
Gegen Gleichstellungspolitik:
• Frauenquoten will die AfD abschaffen – sie seien „leistungsfeindlich“
• Gleichstellungsbeauftragte sollen abgeschafft werden
• „Gender Mainstreaming“ nennt die AfD ein „Umerziehungsprojekt“ (AfD-Wahlprogramm)
Was das bedeuten würde
Rückschritt bei Frauenrechten: Dr. Beate von Miquel, Vorsitzende des Deutschen Frauenrats: „Die AfD macht keinen Hehl aus ihren rückwärtsgewandten Frauen- und Familienbildern: Sie will hart erkämpften frauenpolitischen Fortschritt zurückdrehen und die heteronorme Kleinfamilie mit männlichem Oberhaupt reinstallieren.“ (Für Frauen ist die AfD nicht wählbar, Deutscher Frauenrat, 2024)
Konkrete Folgen:
• Frauen würden wieder stärker auf Haushalt und Kinderbetreuung festgelegt.
• Wer keine Kinder bekommt (kann oder will), wird benachteiligt – z.B. bei der Rente.
• Alleinerziehende und nicht-traditionelle Familien gelten als minderwertig
• Gleichstellungsmaßnahmen im Beruf würden wegfallen
• Frauen in Führungspositionen hätten es noch schwerer
Fazit
Die AfD verspricht Familienpolitik – tatsächlich will sie Frauen die Selbstbestimmung über ihre Lebensplanung nehmen. Wer als Frau arbeiten statt zu Hause bleiben will, wer keine Kinder bekommen kann oder will, wer nicht in eine „traditionelle Familie“ passt, wird von der AfD-Politik benachteiligt oder ausgegrenzt.
Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung prognostiziert, dass die Zahl der Arbeitskräfte bis 2040 um 10% sinken wird. Um das zu verhindern, braucht es Zuwanderung. Die AfD stellt sich dieser Lösung mit ihrer Politik entgegen.
Was will die AfD
Die AfD verfolgt in ihrem Bundestagswahlprogramm 2025 und durch parlamentarische Initiativen folgende Ansätze:
• Ablehnung des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes: Die Fraktion fordert dessen Aussetzung, da sie die Anwerbung ausländischer Kräfte für „gefährlich und verantwortungslos“ hält (AfD im Bundestag) und eine Bevorzugung inländischer Arbeitsloser verlangt.
• Technisierung statt Zuwanderung: Die Partei setzt auf Automatisierung und Digitalisierung, um den Personalbedarf zu senken (AfD im Bundetag).
• Aktivierung heimischer Potenziale: Sie betont die Rückführung deutscher Fachkräfte aus dem Ausland und eine höhere Geburtenrate zur langfristigen Sicherung des Arbeitsmarktes (Wahlprogramm).
Folgen für Deutschland
Wirtschaftsexperten des DIW Berlin und des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) prognostizieren negative Effekte:
• Abschreckung internationaler Talente: Die fremdenfeindliche Rhetorik und Konzepte wie „Remigration“ schaden laut Wirtschaftsweisen der Willkommenskultur und schrecken hochqualifizierte Fachkräfte sowie Investoren ab.
• Gefahr von Arbeitsplatzverlusten: Ökonomen befürchten, dass bei einer konsequenten Umsetzung der AfD-Pläne (z. B. EU-Austritt oder massive Handelsbeschränkungen) bis zu 2,2 Millionen Arbeitsplätze gefährdet wären.
• Verschärfung der Überalterung: Ohne gezielte Zuwanderung – so der DGB – lässt sich die demografische Lücke nicht füllen, was die Sozialsysteme und die Produktivität der Betriebe destabilisiert.
• Standortrisiko für KMU: Besonders kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in Regionen mit starkem AfD-Zuspruch berichten laut einer KOFA-Studie bereits von größeren Schwierigkeiten bei der Personalrekrutierung.
Zusammenfassend warnen Verbände und Forscher, dass eine Politik der Abschottung die Wettbewerbsfähigkeit gefährdet, da sie die einzige realistische kurzfristige Lösung – qualifizierte Zuwanderung – blockiert.
Die Universität Rostock antwortet auf die Frage, ob eine Bevorzugung deutscher Studierender möglich sei, mit einem klaren „Nein“. Der Pressesprecher der Uni Greifswald bezeichnet die Frage als „absurd“.
Fazit
Während andere Parteien auf Integration und Qualifizierung setzen, verharrt die AfD in einer rückwärtsgewandten Position, die sehenden Auges eine Verschlechterung der Versorgung in Kauf nimmt. Sie würde mit ihrer Politik den Fachkräftemangel verschärfen.
Was will die AfD
Die AfD verfolgt in ihrem Bundestagswahlprogramm 2025 und durch parlamentarische Initiativen folgende Ansätze:
• Ablehnung des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes: Die Fraktion fordert dessen Aussetzung, da sie die Anwerbung ausländischer Kräfte für „gefährlich und verantwortungslos“ hält (AfD im Bundestag) und eine Bevorzugung inländischer Arbeitsloser verlangt.
• Technisierung statt Zuwanderung: Die Partei setzt auf Automatisierung und Digitalisierung, um den Personalbedarf zu senken (AfD im Bundetag).
• Aktivierung heimischer Potenziale: Sie betont die Rückführung deutscher Fachkräfte aus dem Ausland und eine höhere Geburtenrate zur langfristigen Sicherung des Arbeitsmarktes (Wahlprogramm).
Folgen für Deutschland
Wirtschaftsexperten des DIW Berlin und des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) prognostizieren negative Effekte:
• Abschreckung internationaler Talente: Die fremdenfeindliche Rhetorik und Konzepte wie „Remigration“ schaden laut Wirtschaftsweisen der Willkommenskultur und schrecken hochqualifizierte Fachkräfte sowie Investoren ab.
• Gefahr von Arbeitsplatzverlusten: Ökonomen befürchten, dass bei einer konsequenten Umsetzung der AfD-Pläne (z. B. EU-Austritt oder massive Handelsbeschränkungen) bis zu 2,2 Millionen Arbeitsplätze gefährdet wären.
• Verschärfung der Überalterung: Ohne gezielte Zuwanderung – so der DGB – lässt sich die demografische Lücke nicht füllen, was die Sozialsysteme und die Produktivität der Betriebe destabilisiert.
• Standortrisiko für KMU: Besonders kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in Regionen mit starkem AfD-Zuspruch berichten laut einer KOFA-Studie bereits von größeren Schwierigkeiten bei der Personalrekrutierung.
Zusammenfassend warnen Verbände und Forscher, dass eine Politik der Abschottung die Wettbewerbsfähigkeit gefährdet, da sie die einzige realistische kurzfristige Lösung – qualifizierte Zuwanderung – blockiert.
Die Universität Rostock antwortet auf die Frage, ob eine Bevorzugung deutscher Studierender möglich sei, mit einem klaren „Nein“. Der Pressesprecher der Uni Greifswald bezeichnet die Frage als „absurd“.
Fazit
Während andere Parteien auf Integration und Qualifizierung setzen, verharrt die AfD in einer rückwärtsgewandten Position, die sehenden Auges eine Verschlechterung der Versorgung in Kauf nimmt. Sie würde mit ihrer Politik den Fachkräftemangel verschärfen.
Die AfD behauptet in ihrem Wahlprogramm, „heimische Potenziale“ könnten den Fachkräftemangel im Gesundheitswesen lösen. Die Realität sieht anders aus: Ohne ausländische Fachkräfte würde unser Gesundheitssystem kollabieren. Expert:innen sind sich einig – die Ablehnung von Migration gefährdet die Versorgung, besonders auf dem Land.
Was fordert die AfD?
Im Wahlprogramm zur Bundestagswahl stellt die AfD sogar infrage, ob es überhaupt einen Mangel an Pflegekräften gibt. Die Partei will „erst einmal keine Einwanderung von außerhalb Europas mehr“ für die Fachkräftegewinnung und fordert, medizinische Studienplätze vorrangig Deutschen zur Verfügung zu stellen.(AfD Wahlprogramm)
Die Folgen für Deutschland
Aktuell kommt jede vierte Pflegekraft in Deutschland aus dem Ausland (17,8% im Jahr 2024), hat jeder sechste Arzt hat einen ausländischen Pass. In der Altenpflege liegt der Anteil bei 18,9%. (Bundesagentur für Arbeit, Mai 2024) Sollten die Pläne der AfD, Zuwanderung zu begrenzen und Menschen abschieben, mündet unser bereits vorhandener Pflegenotstand in die Katastrophe. (Bertelsmann-Stiftung, 26.11.2024) Das Krankenhaus Güstrow stellt klar: „Ohne die Kolleg:innen aus dem Ausland ist die Versorgung auf aktuellem Niveau nicht mehr zu halten.“ Aus Neubrandenburg heißt es, sie seien „unverzichtbar“. (Statement KMG-Kliniken)
Fazit
Die Gesundheitsversorgung in Deutschland und die Sicherung der Pflege sind auf Menschen auf dem Ausland dringend angewiesen. Die ideologische Haltung der AfD gefährdet die Gesundheitsversorgung – besonders im ländlichen Raum.
Was fordert die AfD?
Im Wahlprogramm zur Bundestagswahl stellt die AfD sogar infrage, ob es überhaupt einen Mangel an Pflegekräften gibt. Die Partei will „erst einmal keine Einwanderung von außerhalb Europas mehr“ für die Fachkräftegewinnung und fordert, medizinische Studienplätze vorrangig Deutschen zur Verfügung zu stellen.(AfD Wahlprogramm)
Die Folgen für Deutschland
Aktuell kommt jede vierte Pflegekraft in Deutschland aus dem Ausland (17,8% im Jahr 2024), hat jeder sechste Arzt hat einen ausländischen Pass. In der Altenpflege liegt der Anteil bei 18,9%. (Bundesagentur für Arbeit, Mai 2024) Sollten die Pläne der AfD, Zuwanderung zu begrenzen und Menschen abschieben, mündet unser bereits vorhandener Pflegenotstand in die Katastrophe. (Bertelsmann-Stiftung, 26.11.2024) Das Krankenhaus Güstrow stellt klar: „Ohne die Kolleg:innen aus dem Ausland ist die Versorgung auf aktuellem Niveau nicht mehr zu halten.“ Aus Neubrandenburg heißt es, sie seien „unverzichtbar“. (Statement KMG-Kliniken)
Fazit
Die Gesundheitsversorgung in Deutschland und die Sicherung der Pflege sind auf Menschen auf dem Ausland dringend angewiesen. Die ideologische Haltung der AfD gefährdet die Gesundheitsversorgung – besonders im ländlichen Raum.
In Wahlprogrammen und politischen Forderungen setzt die AfD darauf, Mietpreisbremse und andere Regulierungen abzuschaffen und Zuwanderung zu begrenzen, statt mit klassischen wohnungspolitischen Instrumenten direkt gegen steigende Mietpreise zu steuern
Die Position der AfD
Bei der Verlängerung der Mietpreisbremse (am 25.5.25) im Bundestag hat die AfD gegen diese Verlängerung gestimmt und kritisierte die Mietpreisbremse als „Symbolpolitik“, die den Markt verzerrt. (Das Parlament, 26.06.2025)
Die AfD lehnt auf Bundes- und Landesebene Maßnahmen wie Mietendeckel, Mietpreisbremse oder stärkere staatliche Mietkontrolle ab, weil sie solche Instrumente als „kontraproduktiv“ darstellt.
Im AfD-Programm zur Bundestagswahl 2025 heißt es unter Wohnraum-Politik: „Die AfD steht für ein ausgewogenes Mietrecht und lehnt staatliche Überregulierungen sowie Investitionshemmnisse wie die Mietpreisbremse oder den Mietendeckel ab“. Die AfD will solche mietpreisdämpfenden Instrumente nicht beibehalten und so „staatliche Eingriffe“ in den Wohnungsmarkt abbauen. (AfD Wahlprogramm).
Marc Bernhard, baupolitischer Sprecher der AfD, sagt (ZDFheute, 19.1.2026): „Ein sogenannter Mietenstopp ist ein völlig kontraproduktives Instrument aus der sozialistischen Mottenkiste und entspricht dem volkswirtschaftlichen Verständnis von Honecker und Castro.“ Stattdessen müssten „die wahren Ursachen für die Wohnungsnot“ beseitigt werden: „Die AfD-Bundestagsfraktion fordert die Abschaffung von utopischen energetischen Bauvorschriften, die Senkung aller Energiesteuern und eine Begrenzung der Zuwanderung gepaart mit der konsequenten Abschiebung aller Ausreisepflichtigen“, so Bernhard.
Folgen für Deutschland
Paradox: Bei Mietern mit niedrigen Einkommen wächst einer Studie von Sozialforschern zufolge zumindest die Unterstützung für die AfD, wenn die Mietpreise in ihrem städtischen Wohngebiet ansteigen. Ihren Ergebnissen zufolge erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass einkommensschwache Mieter in Befragungen die AfD unterstützen, um bis zu vier Prozentpunkte, wenn die durchschnittlichen Mieten in der Nachbarschaft um einen Euro pro Quadratmeter steigen.
Tatsächlich wirkt sich die Mietpreis-Politik der AfD verheerend auf die Bezahlbarkeit von Wohnraum aus und verschlechtert die Situation der Menschen in unserem Land, die sich kein Wohneigentum leisten können. (Tagesspiegel)
Fazit
Wohnraum wird in Deutschland noch teurer, wenn die AfD ihre Mietpreispolitik umsetzen kann.
Die Position der AfD
Bei der Verlängerung der Mietpreisbremse (am 25.5.25) im Bundestag hat die AfD gegen diese Verlängerung gestimmt und kritisierte die Mietpreisbremse als „Symbolpolitik“, die den Markt verzerrt. (Das Parlament, 26.06.2025)
Die AfD lehnt auf Bundes- und Landesebene Maßnahmen wie Mietendeckel, Mietpreisbremse oder stärkere staatliche Mietkontrolle ab, weil sie solche Instrumente als „kontraproduktiv“ darstellt.
Im AfD-Programm zur Bundestagswahl 2025 heißt es unter Wohnraum-Politik: „Die AfD steht für ein ausgewogenes Mietrecht und lehnt staatliche Überregulierungen sowie Investitionshemmnisse wie die Mietpreisbremse oder den Mietendeckel ab“. Die AfD will solche mietpreisdämpfenden Instrumente nicht beibehalten und so „staatliche Eingriffe“ in den Wohnungsmarkt abbauen. (AfD Wahlprogramm).
Marc Bernhard, baupolitischer Sprecher der AfD, sagt (ZDFheute, 19.1.2026): „Ein sogenannter Mietenstopp ist ein völlig kontraproduktives Instrument aus der sozialistischen Mottenkiste und entspricht dem volkswirtschaftlichen Verständnis von Honecker und Castro.“ Stattdessen müssten „die wahren Ursachen für die Wohnungsnot“ beseitigt werden: „Die AfD-Bundestagsfraktion fordert die Abschaffung von utopischen energetischen Bauvorschriften, die Senkung aller Energiesteuern und eine Begrenzung der Zuwanderung gepaart mit der konsequenten Abschiebung aller Ausreisepflichtigen“, so Bernhard.
Folgen für Deutschland
Paradox: Bei Mietern mit niedrigen Einkommen wächst einer Studie von Sozialforschern zufolge zumindest die Unterstützung für die AfD, wenn die Mietpreise in ihrem städtischen Wohngebiet ansteigen. Ihren Ergebnissen zufolge erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass einkommensschwache Mieter in Befragungen die AfD unterstützen, um bis zu vier Prozentpunkte, wenn die durchschnittlichen Mieten in der Nachbarschaft um einen Euro pro Quadratmeter steigen.
Tatsächlich wirkt sich die Mietpreis-Politik der AfD verheerend auf die Bezahlbarkeit von Wohnraum aus und verschlechtert die Situation der Menschen in unserem Land, die sich kein Wohneigentum leisten können. (Tagesspiegel)
Fazit
Wohnraum wird in Deutschland noch teurer, wenn die AfD ihre Mietpreispolitik umsetzen kann.
Die Programme der AfD entlasten Wohlhabende. Und das, obwohl die Partei viele Wähler in einkommensschwachen Schichten anspricht, deren wirtschaftliche Interessen jedoch kaum im Programm vertreten sind.
Darauf zielt die Steuerpolitik der AfD ab
Entlastung für Reiche: Untersuchungen des DIW Berlin und des ZEW zeigen, dass die AfD-Steuerpläne vor allem hohe Einkommen begünstigen. Die Partei fordert die komplette Streichung der Erbschafts- und Grundsteuer sowie der Vermögenssteuer und eine Senkung der Einkommenssteuer. (Erbschaftssteuer, Bundestag; Steuern, Wahlprogramm 2025)
Folgen für Deutschland
Von dem steuerpolitischen Kurs der AfD profitieren fast ausschließlich Besitzer großer Vermögen und Immobilien. Die geplanten Senkungen der Einkommenssteuer würden laut ZEW-Analyse Spitzenverdienern jährliche Entlastungen im fünfstelligen Bereich bringen, während Geringverdiener kaum profitieren, da sie ohnehin wenig Steuern zahlen. Gleichzeitig fehlen dadurch wichtige Einnahmen für den Staat, die für soziale Sicherungssysteme notwendig sind.
=> Der „Sozialpatriotismus“ der AfD vergrößert die Kluft zwischen Arm und Reich, Amadeu Antonio Stiftung
=> Wen würden die Steuerpläne der Parteien entlasten? Infografik, Statista
Fazit
Die AfD gibt vor, eine soziale Partei zu sein. In Wahrheit aber erkennt sie soziale Ungleichheit in Deutschland nicht als Problem an und schlägt keine Maßnahmen vor, um diese zu verringern. Ihre konkreten Programmforderungen in den Bereichen Steuern und Soziales würden eine Umverteilung von unten nach oben begünstigen.
Darauf zielt die Steuerpolitik der AfD ab
Entlastung für Reiche: Untersuchungen des DIW Berlin und des ZEW zeigen, dass die AfD-Steuerpläne vor allem hohe Einkommen begünstigen. Die Partei fordert die komplette Streichung der Erbschafts- und Grundsteuer sowie der Vermögenssteuer und eine Senkung der Einkommenssteuer. (Erbschaftssteuer, Bundestag; Steuern, Wahlprogramm 2025)
Folgen für Deutschland
Von dem steuerpolitischen Kurs der AfD profitieren fast ausschließlich Besitzer großer Vermögen und Immobilien. Die geplanten Senkungen der Einkommenssteuer würden laut ZEW-Analyse Spitzenverdienern jährliche Entlastungen im fünfstelligen Bereich bringen, während Geringverdiener kaum profitieren, da sie ohnehin wenig Steuern zahlen. Gleichzeitig fehlen dadurch wichtige Einnahmen für den Staat, die für soziale Sicherungssysteme notwendig sind.
=> Der „Sozialpatriotismus“ der AfD vergrößert die Kluft zwischen Arm und Reich, Amadeu Antonio Stiftung
=> Wen würden die Steuerpläne der Parteien entlasten? Infografik, Statista
Fazit
Die AfD gibt vor, eine soziale Partei zu sein. In Wahrheit aber erkennt sie soziale Ungleichheit in Deutschland nicht als Problem an und schlägt keine Maßnahmen vor, um diese zu verringern. Ihre konkreten Programmforderungen in den Bereichen Steuern und Soziales würden eine Umverteilung von unten nach oben begünstigen.
Durch Kürzungen bei Sozialleistungen, eine unsoziale Steuerpolitik, die Ablehnung des Mindestlohns und fehlende Investitionen in Bildung und soziale Infrastruktur würde die Armut in Deutschland zunehmen.
Was will die AfD?
Die AfD plant, Leistungen für Bürgergeldempfänger und Asylsuchende deutlich zu reduzieren. Die Partei lehnte die Anhebung des Mindestlohns auf 12 Euro ab mit der Begründung, dies setze den Markt außer Kraft. (Steuern, AfD-Antrag)
In der Vergangenheit hat sich die AfD wiederholt gegen Tarifverträge ausgesprochen und will auch im aktuellen Programm Tarifautonomie schwächen.
Folgen für Deutschland
Das ZEW errechnete, dass die vollständige Umsetzung des AfD-Programms zu einem Armutszuwachs von ca. 13 % führen würde – der höchste Wert im Vergleich aller untersuchten Parteien. (Wen die Parteien entlasten würden,ZEW)
Menschen mit geringem Einkommen, insbesondere alleinerziehende Eltern, Arbeitslose oder Rentner:innen, die auf staatliche Unterstützung angewiesen sind, würden unter den Kürzungen leiden. Die Position von Arbeitnehmern auf dem Arbeitsmarkt würde erheblich geschwächt. Insbesondere in niedrig bezahlten Berufen wären sie vermehrt schlechteren Arbeitsbedingungen und längeren Arbeitszeiten ausgesetzt, ohne dass sie angemessen entlohnt werden. Verbände wie der DGB warnen vor diesen massiven Einschnitten im Sozialsystem.
• Der „Sozialpatriotismus“ der AfD vergrößert die Kluft zwischen Arm und Reich, Amadeu Antonio Stiftung
• Das AfD-Paradox: Die Hauptleidtragenden der AfD-Politik wären ihre eigenen Wähler (DIW) • Check der Hans-Böckler-Stiftung
Fazit: Die AfD macht arme Menschen noch ärmer
Die politische Agenda der AfD bevorzugt klar Wohlhabende und benachteiligt sozial Schwache. Die AfD betreibt keine Politik für den „kleinen Mann“, sondern verfolgt eine neoliberale und elitäre Agenda, die die soziale Ungleichheit in Deutschland weiter verschärfen würde.
Was will die AfD?
Die AfD plant, Leistungen für Bürgergeldempfänger und Asylsuchende deutlich zu reduzieren. Die Partei lehnte die Anhebung des Mindestlohns auf 12 Euro ab mit der Begründung, dies setze den Markt außer Kraft. (Steuern, AfD-Antrag)
In der Vergangenheit hat sich die AfD wiederholt gegen Tarifverträge ausgesprochen und will auch im aktuellen Programm Tarifautonomie schwächen.
Folgen für Deutschland
Das ZEW errechnete, dass die vollständige Umsetzung des AfD-Programms zu einem Armutszuwachs von ca. 13 % führen würde – der höchste Wert im Vergleich aller untersuchten Parteien. (Wen die Parteien entlasten würden,ZEW)
Menschen mit geringem Einkommen, insbesondere alleinerziehende Eltern, Arbeitslose oder Rentner:innen, die auf staatliche Unterstützung angewiesen sind, würden unter den Kürzungen leiden. Die Position von Arbeitnehmern auf dem Arbeitsmarkt würde erheblich geschwächt. Insbesondere in niedrig bezahlten Berufen wären sie vermehrt schlechteren Arbeitsbedingungen und längeren Arbeitszeiten ausgesetzt, ohne dass sie angemessen entlohnt werden. Verbände wie der DGB warnen vor diesen massiven Einschnitten im Sozialsystem.
• Der „Sozialpatriotismus“ der AfD vergrößert die Kluft zwischen Arm und Reich, Amadeu Antonio Stiftung
• Das AfD-Paradox: Die Hauptleidtragenden der AfD-Politik wären ihre eigenen Wähler (DIW) • Check der Hans-Böckler-Stiftung
Fazit: Die AfD macht arme Menschen noch ärmer
Die politische Agenda der AfD bevorzugt klar Wohlhabende und benachteiligt sozial Schwache. Die AfD betreibt keine Politik für den „kleinen Mann“, sondern verfolgt eine neoliberale und elitäre Agenda, die die soziale Ungleichheit in Deutschland weiter verschärfen würde.
Mit den Möglichkeiten künstlicher Intelligenz wird es immer schwieriger, Fake News von seriösen Nachrichten zu unterscheiden. Mit geschickter Rhetorik werden Hetzkampagnen als vermeintlich seriöse Berichterstattung verschleitert. Die AfD nutzt bewusst Fake News und Desinformation als politisches Werkzeug, um ihre populistischen Ziele zu erreichen.
Warum verbreitet die AfD Fake News?
Die AfD verleumdet seriöse Medien als „gleichgeschaltet“ und als „Lügenpresse“. Ziel ist es, die Glaubwürdigkeit unabhängiger Berichterstattung zu zerstören und ihre eigene Propaganda durch alternative Kanäle (z. B. soziale Netzwerke) zu verbreiten. Gezielt baut die Partei alternative Medien (z. B. Blogs oder Plattformen wie „PI-News“ oder „Compact“) auf, um ihre eigene Informationsblase zu schaffen. Beispiele für Fake-News der AFD sind die andauernde Leugnung des Klimawandels, Falschmeldungen und manipulierte Statistiken zur Kriminalität von Geflüchteten sowie Desinformationen zum Gesundheitsschutz während der Corona-Pandemie.
=> Faktencheck: Gibt es in Deutschland flächendeckende Stromausfälle? | MDR.DE<br> => Wie die Demonstrationen gegen Rechtsextremismus umgedeutet werden | tagesschau.de
=> Weidel im ARD-Sommerinterview, Ein Faktencheck
Durch die Diffamierung von Medien und die Verbreitung von Fake News versucht die AfD, extremistische Positionen gesellschaftsfähig zu machen. Journalist:innen, die kritisch über die AfD berichten, werden häufig von Parteimitgliedern angegriffen. Dies geschieht sowohl auf Veranstaltungen als auch online. Die Arbeit kritischer Medien wird erschwert und Journalisten teils eingeschüchtert.
=> Alice Weidel, Fraktionsvorsitzende der AfD im Bundestag, bezeichnete öffentlich-rechtliche Medien als „Propagandaapparat“ und forderte deren Abschaffung. Plenarprotokoll 21/43 26.11.25, S. 4990
Die AfD hat in Wahlprogrammen und Reden immer wieder betont, dass sie den öffentlich-rechtlichen Rundfunk „abschaffen oder radikal reformieren“ möchte. Im Wahlprogramm der AfD von 2025 heißt es auf S. 174: „Der strukturell, personell und finanziell eng mit den etablierten Parteien vernetzte Apparat nutzt diese Macht entgegen den Anforderungen des Medienstaatsvertrags gezielt zur Meinungsmache bis hin zur Manipulation“
=> RSF verurteilt Angriffe der AfD gegen Correctiv | Reporter ohne Grenzen
=> Desinformation rund um die Bundestagswahl 2025 | correctiv
=> Bundestagswahl 2025: Fake News auf TikTok und Telegram erkennen | hessenschau.de
Folgen für Deutschland
Wenn die Strategie der AfD, Fake News statt faktenbasierter Information zu verbreiten, aufgeht, hätte das gravierende Folgen für Deutschland. Mit der Vereinfachung komplizierter Themen durch Fake News werden Vorurteile geschürt, etwa gegen Geflüchtete, den Klimaschutz oder die EU. Das kann zu einer Zunahme von Gewalt gegen Minderheiten oder politische Gegner:innen führen.
In einer von Fake News dominierten Gesellschaft gibt es keine gemeinsame Grundlage mehr für politische oder gesellschaftliche Diskussionen. Ein konstruktiver Dialog wird unmöglich, die Gesellschaft zerfällt in isolierte Lager. Bürger:innen können zunehmend nicht mehr zwischen Fakten und Fiktion unterscheiden und verlieren das Vertrauen in etablierte Nachrichtenquellen. Wenn Fakten keine Rolle mehr spielen, kann die AfD ihre einfachen, emotionalen Botschaften ohne Widerspruch durchsetzen. Durch Fake News, die z. B. staatliche Behörden oder Gerichte als „korrupt“ oder „unfähig“ darstellen, wird das Vertrauen in die Funktionsfähigkeit des Staates ausgehöhlt. Autoritäre Lösungsansätze erscheinen mitunter attraktiver.
Auch die Meinungsfreiheit wird ausgehöhlt, wenn Fake News den Ton angeben. Kritische Stimmen werden durch gezielte Desinformation oder Hetzkampagnen zum Schweigen gebracht. Irgendwann stumpfen wir ab gegen die Flut der Desinformation – erscheinen Manipulation und Lügen als ganz normale, legitime politische Werkzeuge.
In Krisen – ob Pandemie, wirtschaftliche Rezession oder politische Konflikte – können Fake News Panik oder Misstrauen in die Regierung schüren, was die Handlungsfähigkeit des Staates einschränkt.
=> Fake News: Wie die AfD mit falschen Zahlen Vorurteile schürt | DIW Berlin
=> Fake News und Desinformation: Eine Gefahr für die Bundestagswahl? | MDR.DE
=> Wie die AfD von Fake News profitiert | marktforschung.de
Fazit: Ein Angriff auf Demokratie und Wahrheit
Die Verbreitung von Fake News hat für Deutschland potenziell verheerende Folgen. Sie gefährden das gesellschaftliche Miteinander, die demokratischen Strukturen, die wirtschaftliche Stabilität und die öffentliche Sicherheit. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, braucht es eine Kombination aus Medienkompetenz, Regulierung sozialer Netzwerke, wissenschaftlicher Aufklärung und einem entschiedenen Eintreten für demokratische Werte.
Die bewusste Verbreitung von Fake News und die Agitation gegen seriöse Medien ist ein zentrales Element der AfD-Strategie. Sie gefährdet den demokratischen Meinungsaustausch und das Vertrauen in faktenbasierte Berichterstattung. Es liegt an uns, Desinformation zu entlarven und für eine offene, faktenorientierte Gesellschaft einzutreten.
Warum verbreitet die AfD Fake News?
Die AfD verleumdet seriöse Medien als „gleichgeschaltet“ und als „Lügenpresse“. Ziel ist es, die Glaubwürdigkeit unabhängiger Berichterstattung zu zerstören und ihre eigene Propaganda durch alternative Kanäle (z. B. soziale Netzwerke) zu verbreiten. Gezielt baut die Partei alternative Medien (z. B. Blogs oder Plattformen wie „PI-News“ oder „Compact“) auf, um ihre eigene Informationsblase zu schaffen. Beispiele für Fake-News der AFD sind die andauernde Leugnung des Klimawandels, Falschmeldungen und manipulierte Statistiken zur Kriminalität von Geflüchteten sowie Desinformationen zum Gesundheitsschutz während der Corona-Pandemie.
=> Faktencheck: Gibt es in Deutschland flächendeckende Stromausfälle? | MDR.DE<br> => Wie die Demonstrationen gegen Rechtsextremismus umgedeutet werden | tagesschau.de
=> Weidel im ARD-Sommerinterview, Ein Faktencheck
Durch die Diffamierung von Medien und die Verbreitung von Fake News versucht die AfD, extremistische Positionen gesellschaftsfähig zu machen. Journalist:innen, die kritisch über die AfD berichten, werden häufig von Parteimitgliedern angegriffen. Dies geschieht sowohl auf Veranstaltungen als auch online. Die Arbeit kritischer Medien wird erschwert und Journalisten teils eingeschüchtert.
=> Alice Weidel, Fraktionsvorsitzende der AfD im Bundestag, bezeichnete öffentlich-rechtliche Medien als „Propagandaapparat“ und forderte deren Abschaffung. Plenarprotokoll 21/43 26.11.25, S. 4990
Die AfD hat in Wahlprogrammen und Reden immer wieder betont, dass sie den öffentlich-rechtlichen Rundfunk „abschaffen oder radikal reformieren“ möchte. Im Wahlprogramm der AfD von 2025 heißt es auf S. 174: „Der strukturell, personell und finanziell eng mit den etablierten Parteien vernetzte Apparat nutzt diese Macht entgegen den Anforderungen des Medienstaatsvertrags gezielt zur Meinungsmache bis hin zur Manipulation“
=> RSF verurteilt Angriffe der AfD gegen Correctiv | Reporter ohne Grenzen
=> Desinformation rund um die Bundestagswahl 2025 | correctiv
=> Bundestagswahl 2025: Fake News auf TikTok und Telegram erkennen | hessenschau.de
Folgen für Deutschland
Wenn die Strategie der AfD, Fake News statt faktenbasierter Information zu verbreiten, aufgeht, hätte das gravierende Folgen für Deutschland. Mit der Vereinfachung komplizierter Themen durch Fake News werden Vorurteile geschürt, etwa gegen Geflüchtete, den Klimaschutz oder die EU. Das kann zu einer Zunahme von Gewalt gegen Minderheiten oder politische Gegner:innen führen.
In einer von Fake News dominierten Gesellschaft gibt es keine gemeinsame Grundlage mehr für politische oder gesellschaftliche Diskussionen. Ein konstruktiver Dialog wird unmöglich, die Gesellschaft zerfällt in isolierte Lager. Bürger:innen können zunehmend nicht mehr zwischen Fakten und Fiktion unterscheiden und verlieren das Vertrauen in etablierte Nachrichtenquellen. Wenn Fakten keine Rolle mehr spielen, kann die AfD ihre einfachen, emotionalen Botschaften ohne Widerspruch durchsetzen. Durch Fake News, die z. B. staatliche Behörden oder Gerichte als „korrupt“ oder „unfähig“ darstellen, wird das Vertrauen in die Funktionsfähigkeit des Staates ausgehöhlt. Autoritäre Lösungsansätze erscheinen mitunter attraktiver.
Auch die Meinungsfreiheit wird ausgehöhlt, wenn Fake News den Ton angeben. Kritische Stimmen werden durch gezielte Desinformation oder Hetzkampagnen zum Schweigen gebracht. Irgendwann stumpfen wir ab gegen die Flut der Desinformation – erscheinen Manipulation und Lügen als ganz normale, legitime politische Werkzeuge.
In Krisen – ob Pandemie, wirtschaftliche Rezession oder politische Konflikte – können Fake News Panik oder Misstrauen in die Regierung schüren, was die Handlungsfähigkeit des Staates einschränkt.
=> Fake News: Wie die AfD mit falschen Zahlen Vorurteile schürt | DIW Berlin
=> Fake News und Desinformation: Eine Gefahr für die Bundestagswahl? | MDR.DE
=> Wie die AfD von Fake News profitiert | marktforschung.de
Fazit: Ein Angriff auf Demokratie und Wahrheit
Die Verbreitung von Fake News hat für Deutschland potenziell verheerende Folgen. Sie gefährden das gesellschaftliche Miteinander, die demokratischen Strukturen, die wirtschaftliche Stabilität und die öffentliche Sicherheit. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, braucht es eine Kombination aus Medienkompetenz, Regulierung sozialer Netzwerke, wissenschaftlicher Aufklärung und einem entschiedenen Eintreten für demokratische Werte.
Die bewusste Verbreitung von Fake News und die Agitation gegen seriöse Medien ist ein zentrales Element der AfD-Strategie. Sie gefährdet den demokratischen Meinungsaustausch und das Vertrauen in faktenbasierte Berichterstattung. Es liegt an uns, Desinformation zu entlarven und für eine offene, faktenorientierte Gesellschaft einzutreten.
Die AfD nutzt gezielt Hass und Hetze als politisches Werkzeug, um ihre populistische Agenda voranzutreiben. Diese Strategie zielt darauf ab darauf, Ängste in der Gesellschaft zu schüren und gesellschaftliche Gräben zu vertiefen. Durch das gezielte Verbreiten von Feindbildern, Halbwahrheiten und emotional aufgeladenen Narrativen versucht die Partei, ihre Macht auszubauen und demokratische Strukturen zu schwächen.
Das will die AfD
Die AfD spricht gezielt Themen wie Migration, Klimaschutz oder Genderpolitik an, die emotional aufgeladen sind. Durch die Schaffung von Feindbildern – etwa gegen Geflüchtete, Muslime oder politische Gegner:innen – versucht sie, Wut und Angst in der Bevölkerung zu verstärken. Diese Emotionalisierung dient dazu, Wähler:innen zu mobilisieren und ihre Anhänger:innen zu radikalisieren.
• Gegen Migration: Die AfD bezeichnet Migration regelmäßig als „Bevölkerungsaustausch“ – eine rassistische Verschwörungstheorie, die wissenschaftlich widerlegt ist.
• Gegen Klimaschutz: Die Partei diffamiert Klimaaktivist:innen als „Klimaterroristen“, um den gesellschaftlichen Diskurs zu vergiften und Klimaschutzmaßnahmen zu delegitimieren.
• Gegen Minderheiten: Die AfD hetzt gegen LGBTQ+-Personen und spricht von einer „Gender-Ideologie“, um Fortschritte in der Gleichstellung zu untergraben.
Folgen für Deutschland
Wenn sich Hass gegen bestimmte Gruppen oder Minderheiten breit machen und Hetzkampagnen irgendwann zum normalen Ton gehören, vertiefen sich gesellschaftliche Konflikte allmählich zu tiefen Gräben. Misstrauen zwischen gesellschaftlichen Gruppen macht sich breit und wir leben in ständiger Angst. Wenn außerdem das Vertrauen in seriöse Berichterstattung und demokratische Instiutionen ausgehölt ist, verstärkt dies das Unsicherheitsgefühl.
=> BGH bestätigt: Urteile gegen AfD-Politiker Höcke wegen NS-Parole rechtskräftig (Quelle)
=> Verwaltungsgericht München: Bayerischer Verfassungsschutz darf AfD als Verdachtsfall beobachten | DIE ZEIT
=> Hass und Anfeindungen: Mehr Aggressivität in der Politik wegen der AfD? | hart aber fair to go | WDR
=> Verfassungsschutz stuft AfD bundesweit als ‚gesichert rechtsextremistisch‘ hoch – hier anschauen tagesschau24
=> Verfassungsschutzbericht (mdi.rlp)
Fazit
Es liegt an der Zivilgesellschaft, diesen Strategien entschieden entgegenzutreten und für eine offene, faktenbasierte und solidarische Gesellschaft einzustehen. Denn Angst ist kein guter Ratgeber, wenn es um besonnene Entscheidungen für unser aller Zukunft geht. Gemeinsam stark sind wir nur, wo Vertrauen möglich ist.
Das will die AfD
Die AfD spricht gezielt Themen wie Migration, Klimaschutz oder Genderpolitik an, die emotional aufgeladen sind. Durch die Schaffung von Feindbildern – etwa gegen Geflüchtete, Muslime oder politische Gegner:innen – versucht sie, Wut und Angst in der Bevölkerung zu verstärken. Diese Emotionalisierung dient dazu, Wähler:innen zu mobilisieren und ihre Anhänger:innen zu radikalisieren.
• Gegen Migration: Die AfD bezeichnet Migration regelmäßig als „Bevölkerungsaustausch“ – eine rassistische Verschwörungstheorie, die wissenschaftlich widerlegt ist.
• Gegen Klimaschutz: Die Partei diffamiert Klimaaktivist:innen als „Klimaterroristen“, um den gesellschaftlichen Diskurs zu vergiften und Klimaschutzmaßnahmen zu delegitimieren.
• Gegen Minderheiten: Die AfD hetzt gegen LGBTQ+-Personen und spricht von einer „Gender-Ideologie“, um Fortschritte in der Gleichstellung zu untergraben.
Folgen für Deutschland
Wenn sich Hass gegen bestimmte Gruppen oder Minderheiten breit machen und Hetzkampagnen irgendwann zum normalen Ton gehören, vertiefen sich gesellschaftliche Konflikte allmählich zu tiefen Gräben. Misstrauen zwischen gesellschaftlichen Gruppen macht sich breit und wir leben in ständiger Angst. Wenn außerdem das Vertrauen in seriöse Berichterstattung und demokratische Instiutionen ausgehölt ist, verstärkt dies das Unsicherheitsgefühl.
=> BGH bestätigt: Urteile gegen AfD-Politiker Höcke wegen NS-Parole rechtskräftig (Quelle)
=> Verwaltungsgericht München: Bayerischer Verfassungsschutz darf AfD als Verdachtsfall beobachten | DIE ZEIT
=> Hass und Anfeindungen: Mehr Aggressivität in der Politik wegen der AfD? | hart aber fair to go | WDR
=> Verfassungsschutz stuft AfD bundesweit als ‚gesichert rechtsextremistisch‘ hoch – hier anschauen tagesschau24
=> Verfassungsschutzbericht (mdi.rlp)
Fazit
Es liegt an der Zivilgesellschaft, diesen Strategien entschieden entgegenzutreten und für eine offene, faktenbasierte und solidarische Gesellschaft einzustehen. Denn Angst ist kein guter Ratgeber, wenn es um besonnene Entscheidungen für unser aller Zukunft geht. Gemeinsam stark sind wir nur, wo Vertrauen möglich ist.